Vibrationstraining > Herkunft / Funktionsweise

 

Das Vibrationstraining, oder auch biomechanische Stimulanz (BMS), Beschleunigungstraining oder stochastisches Resonanztraining genannt, findet seinen Ursprung bereits Anfang des letzten Jahrhunderts in der medizinischen Therapie.

 

In den 70er wurde dieses Vibrationssystem in der russischen Raumfahrt weiterentwickelt und half den Langzeitkosmonauten, in der Schwerelosigkeit Muskel- und Knochenschwund vorzubeugen.

 

Da Muskelkraft und Knochendichte in direktem Verhältnis stehen, verringert sich mit nachlassender Muskelkraft auch die Knochensubstanz. Durch die Vibrationen werden im Gehirn "Dehn-Reflexe" auf die Muskulatur ausgelöst. Anspannungs- und Entspannungsphasen wechseln sich ab.

 

In einer Studie des Berliner Charite über das Vibrationstraining konnte festgestellt werden, dass  dieses Training bedeutend mehr Muskelfasern (bis zu 100%) beansprucht als ein herkömmliches Kraft- und Fitnesstraining (50% - 70%).

 

Diese Resultate stützen die Aussage, dass das VibFit-Workout eine effektive Maßnahme gegen den Verlust von Knochensubstanz, Muskelmasse und -funktion ist.